Wer bin ich
Eine Randnotiz von der Frankfurter Buchmesse
Mit der Fotografie ist das so eine Sache, jeder liest Bilder - und Bücher - anders.
Manche vermuten hinter meinem – wunderschönen – Namen ein Pseudonym, wohlfeil ausgewählt mit sowohl mediterranen als auch erdmittelalterlichen Bezügen. Dem ist nicht so, und dennoch vermuten Leser von „davongekommen“ wohl auch aufgrund der autobiografischen Elemente das ich mich selbst in diesem Fotobuch abgebildet habe, meine Identität aber über meinen „Echtnamen“ verschleiert habe.
Sozusagen wie August Sander in Menschen des 20. Jahrhunderts, er erscheint freundlich lächelnd im 6. Band (Die Großstadt) auf S. 183 als Photograph, gleich nach einem Schankkellner und gefolgt von der wohl Kölner Boheme.
Spannender als die Frage ob und wie ich selbst in dem Buch erscheine, ist jedoch das Ergebnis der Überlegungen und letztlich die vorgenommene Zuordnung, sprich das „Wer bin ich?“ bzw. “Wer könnte ich sein?“.
Demnach – ganz nüchtern statistisch von der Ergebnishäufigkeit während der Frankfurter Buchmesse betrachtet - bin ich wohl entweder Don Ron oder Markus.
Faszinierend.
In diesem Sinne, ein frohes Rest-Halloween.
Noch einmal davongekommen, 116 Seiten, 17 x 24 cm, 4/4c Hardcover (gebunden), 170 g/m² Bilderdruckpapier glänzend, September 2022.
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